Indikationsprobleme

Ich möchte hier ein heikles Thema anschneiden. Das Thema heißt Indikation der Preise der Broker und SL hunting. Als ich das traden angefangen habe, testete ich mit dem Demo-Account zig Indikatoren und Systeme um profitabel zu sein. Ich möchte fast sagen, es gibt fast nichts auf dem Markt was ich nicht getestet habe. Es stellte sich heraus – es gibt gute Systeme und es gibt schlechte Systeme. Von den guten Systemen ist eigentlich nichts auf dem Markt und es wird von Tradern zu Tradern weitergegeben und man findet diese Systeme nicht mal im Internet zu kaufen. Die übrig gebliebenen “guten Systeme” insbesondere Trend following Systeme funktionieren heute nicht mehr so, wie es früher der Fall war. Ein Grund dafür ist der Rückgang der Tagesrange. Wenn man die Tagesrange z.B. beim EURUSD vor der großen Krise anschaut ist sie um fast 50% zurückgegangen und da wird es sehr schwierig mit einem Trendfolgesystem auf dauer profitabel zu sein. Hinzu kommt eigentlich das größte Problem – das sind die Broker oder Marketmaker, die die Charts, Spreads und Tradingplattformen zur Verfügung stellen. Dazu möchte ich jetzt näher eingehen.

Nicht alle, aber die meisten Broker (99%) spielen ein “dreckiges Spiel” mit den Kunden u.a. Darstellung von falschen Preisen (also nicht echte Interbankenpreise) sondern Broker- oder Marketmakerpreise, sowie hohen Spreads wenn es attraktiv wird zum Kaufen oder Verkaufen. Hinzu kommt noch die verzögerte Eröffnung der geplanten Orders. Das ist meine persönliche Erfahrung, und ich denke sowas hat jeder schon mal erlebt. Hier mal 2 Charts wie 2 unterschiedliche Broker die Priese darstellen (Gold Chart). Wir spielen hier mal das Spiel finde den Fehler ???

Gold richtig

Gold falsch

Es gibt jetzt 2 Fragen die sich stellen. Welcher Chart ist eigentlich richtig und wurde hier vom Broker ein klares SL hunting betrieben ?? Das nächste Problem stellt sich dann für die Indikatoren, Divergenzen, Fibonacci etc. funktionieren die eigentlich noch richtig in naher Zukunft wenn man nicht mal die Preise seitens der Broker richtig bekommt? Es gibt einen Spruch: Selbst der beste Handwerker kann seine Handwerk nicht ausüben ohne das passende Werkzeug! Es hat einige Jahre gedauert bis ich auf das aufmerksam geworden bin und möchte die Trader damit sensibilieren um ihr Tradingwerkzeug zu überprüfen. ES LOHN SICH! Ich meine damit man kann seine ausgestopten Trades beim Broker reklamieren un sich das Geld zurückerstatten lassen. Wo kein Kläger da kein Richter! Die Broker machen das spielchen immer wieder mit Ihren Kunden, weil die Strafen kleiner sind als Rentabilät das zu machen. Ich möchte hier keine Namen der Broker veröffentlichen und keinen Broker schlecht reden, daß muss jeder für sich entscheiden. Ein renomierter Broker wurde deswegen letztes Jahr (stellt Euch mal vor Standort Deutschland) verboten und zig Broker wurden deswegen abgemahnt. Nur mal als Info nebenbei.

Ein krankes Beispiel hier beim Goldchart:

xauusddaily

Was hier genau passiert ist, kann sich jeder ausmalen. Ich lasse es mal unkommentiert. Ein “Fat-Finger-Trade” war es mit Sicherheit nicht :-).Ich habe jetzt mal den Goldchart hergenommen, es ist beim Forex oder anderen Instrumenten genau so mit den Preisen.

Warum verlieren der Trader zu 95% ihr Geld und 5% sind auf der gewinner Seite? Es gibt 2 Hauptgründe dafür (meine persönliche Meinung).

Grund 1: Die Broker sind angehalten Kunden zu haben die Ihr Geld verlieren, sonst verdienen sie kein Geld auf dauer. Jeder Broker, der es nicht erlaubt:

– eine Pending Order zu platzieren oder einen SL nachzuziehen wenn z.B. der  Preis mehr als 10 Pips entfernt ist

– eine Slippage erfordert

– bei volatilen Märkten oder die gewünschte Order nicht in der Lage ist SOFORT zu platzieren (ohne Verzögerung)

– einen Test eines Demoaccounts für begrenzte Dauer nur anbietet

– ist z.B. scalping erwünscht, hat der Broker faire Spreads bei allen Instrumenten

Das sind Gründe dafür, daß der Broker nicht im Sinne des Kunden handelt, sondern nur an sich denkt. Der Hauptgrund liegt aber daran, daß jeder Kunde der über einen Broker handelt, mit “runtergelassener Hose” auf den Interbanken Markt geht um seine Order zu platzieren. Die Banken schauen sich das ganz genau an, wo die SL bei den Brokern liegen! Also ist man den Banken ausgeliefert. Fragt doch mal bei Euren Brokern mal nach, ob ihr mit Euren Orders an den Markt “anonym” geht oder nicht? Das sollen Sie Euch schriftlich bestätigen – ich wette ihr werdet hierzu kein schriftliches Statement seitens des Brokers bekommen, sondern nur eine “wischi-waschi” Antwort. Ich habe mal einen Broker angeschrieben, warum Euer Chafanalyst nicht Eure eigene Metatradersoftware zur Analyse benützt – dazu gab es keine Antwort.

Grund 2: Es sind die großen Big Player auf dem Markt. Wie vorhin erwähnt, die Big Player sehen alles u. a. die platzierten Orders, die SL, das Volumen, die 61.8% Marken usw. Es ermöglicht Ihnen die Kurse vorher zu drehen oder sich die SL abzuholen. Gestern war es beim EURUSD genau zu beobachten, daß der Kurs vorher gedreht hat.

In dem Sinne Augen auf und grüne Pips.

Beispiele:

FXCM:

Dax 9640

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 11.47.37

IG:

Dax 9650

Bildschirmfoto 2015-03-14 um 11.49.14

FXCM:

Entry: 133.52

Indikation Interactive Brokers

Interactive Brokers:

Entry: 133.62

Indi_JPY

 

 

Weitere Beispiele für Indikationsprobleme:

Indikationsproblematik EURJPY – Interbankenkurse von IB (IdealPro) vs. Indikation:

http://wp.me/p5Ljnj-je

Indikationsproblem:

http://wp.me/p5Ljnj-es

Log in with your credentials

Forgot your details?